Antonio – Esse mundo é grande pra quem sabe andar

Dokumentarischer Kurzfilm über einen Bananenverkäufer in Sao Paulo, Brasilien.

Ein Film von: Moritz Lenz; Pedro Jardim

Produktion: Moritz Lenz

Schnitt und Bearbeitung: Moritz Lenz

Musik: Nikolai Serda

Filed under: Allgemein

Florianópolis und Umzug

Morgen fahre ich zusammen mit zwei Freunden, Lennart und Lukas, nach Florianópolis, um Karneval zu feiern. Wir sind in einer Frauen WG untergekommen und werden bis Dienstag Abend da bleiben. Mal sehen, wie es wird…
Zudem bin ich letzten Montag wieder umgezogen und wohne jetzt bei Regina Helena, wo es sehr nett ist. Soweit das Aktuelle aus Brasilien!

Filed under: Allgemein

Was ist Brasilien?

Nach der Antwort auf die Frage, was ist Brasilien, bin ich schon lange der suche. Klar, hier ist alles etwas anderes, die Leute sehen nicht gleich aus und auch sonst ist alles ein bisschen chaotisch. Auch fallen einem  im ersten Moment massenhaft Klischees wie hübsche Frauen, Fußball und Ferien am Traumstränden ein. Aber was beschreibt das schon? Dass hier alles anders ist, dass die meisten Menschen schwarze Haare haben und eine andere Sprache sprechen könnte einen auch auf Indien tippen lassen.

Auf meiner Reise durch Brasilien habe ich einen Auszug der unglaublichen Mannigfaltigkeit kennen gelernt. Die Reise in den Nordosten Brasiliens war wie die Reise in ein anderes Land und wenn ich jetzt Bilder und Berichte von anderen Freiwilligen höre, die zum Amazonas hochgefahren sind, dann entsteht bei mit der Eindruck, dass diese Freiwilligen von einem noch ganz anderen Land erzählen, aber nicht von dem Brasilien, so wie ich es bis jetzt kennen gelernt habe, hier in Sao Paulo. Aber was bringt einem schon die Aussagen, Brasilien ist so Vielfältig, wenn man eigentlich sagen will: Das ist Brasilien! -  es gibt ja schließlich auch nicht alles in Brasilien und über einigen Dingen müsste man doch sagen können, dass sie den Charme und die Mentalität des Landes ausmachen. Kurz. Knapp. Treffend.

Letzten Samstag wurde mein Handy in der Paidéia nach einer Musikshow geklaut. Zugegeben, es war auch teilweise meine Schuld, denn ich habe es zum Abbau nach der Show auf einen Stuhl im Theater gelegt und es befand sich noch ein kleines Retspublikum der Jugendgruppe “Moleque de Rua” – Straßenbängel – dort. Jedoch war es leider weg, zusammen mit meinen gespeicherten Nummern und meiner eigenen Handynummer, sprich meiner Sim-Karte. Eine ziemlich ärgerliche Sache, denn jeder meiner Freunde und Bekannten in Brasilien ruft mich unter dieser Nummer an und auch ich rufe jeden mit seiner in meinem Handy gespeicherte Nummer an.

Um nun meine Nummer wieder zu bekommen, wurde mir gesagt, dass ich nur zu Tim gehen müsste, meinem Handyanbieter, da würde man schon alles für mich regeln. Nach zwei gescheiterten Versuchen meine Sim-Karte wieder zu bekommen, da ich mich nicht ausweisen konnte, kam ich diesmal mit meinem brasilianischen Ausweis im Tim Laden in dem Shopping direkt neben der Paidéia an. Durch meine Wohnzeit in der Paidéia kennt mich zum Glück fast jedes Geschäft im Shopping, so auch der Tim Laden, in dem ich immer mein Handy aufgeladen hatte und wo ich diesmal schon händeschüttelnd von Christiano begrüßt wurde.

Ich erklärte Christiano mein Problem und er versicherte mir, dass dies alles keine Schwierigkeiten seinen: tudo tranquilo. Dann stellte er leider fest, dass meine Sim-Karte nicht auf mich registriert war, sondern auf Pedro, einen Freund, der nun in Deutschland studiert, unerreichbar für mich ist, der mir damals den Handyship gekauft hatte, weil ich es ohne einen festen Wohnsitz und einem Touristenausweis (fehlende CPF Nummer) nicht hätte tun können. Natürlich hätte ich genau in dieser Situation ihn zusammen mit seinem Ausweis gebraucht, um den neuen Ship zu beantragen. Ich gab die Hoffnung schon auf jemals meine alte Nummer wieder zu bekommen, verfluchte den jenigen, der mir mein Handy geklaut hatte, doch plötzlich, nach einer Stunde warten, hielt ich eine neuen Sim-Karte mit meiner alten Nummer in meiner Hand. Ich, überglücklich, verließ den Tim Laden und war noch  immer erstaunt, was passiert war: Christiano hatte den Besitzer der Handykarte auf sich geändert, diese als verloren gemeldet, sodass er mir schließlich eine neue Karte mit meiner alten Nummer ausstellen konnte. Das Handy ist nun immer noch auf seinen Namen registriert und ich musste ihm versichern, dass ich keine Kontakte zur deutschen Mafia habe.

Eine andere Geschichte, die mir an diesem Tag passiert ist, ereignete sich in einem Chilli Beans Laden. Vor meinem Urlaub schon hatte ich mir eine Sonnenbrille bei Chilli Beans in einem anderen Shopping gekauft. Leider fiel mir diese Brille beim Warten auf einen Aufzug in Salvador auf den Boden, sodass sie einige Kratzer auf dem linken Glas abbekam. Ich ärgerte mich sehr und musste dann auch noch feststellen, dass sich die beiden Brillengläser ein wenig gelöst hatten.

Als ich die Rolltreppe zum Tim Laden herauffuhr, sah ich plötzlich, dass ein neuer Chilli Beans Laden in diesem Shopping eröffnet hatte. Ich ging kurz in den Laden hinein, wurde mit einem lässigen “Beleza” begrüßt und fragte, ob die sich lösenden Brillengläser ein Garantiefall seien. Er schaute sich die Brille an, stimmte mir zu und fragte mich, ob ich den Kaufbelegt dabei hätte. Ich erklärte ihm, dass dieser bei mir zu Hause läge, ich aber morgen wieder kommen könnte, um die Brille umzutauschen. Er ging daraufhin zum Regal im Laden, holte die gleiche Brille, gab sie mir in die Hand und fragte mich, wie lange ich noch in der Paidéia arbeiten würde. Er war einer der neuen Jugendlichen vom letzten Samstag, den ich überhaupt nicht bemerkt hatte.

Ich finde, dass diese beiden Geschichte ein wenig das wieder spiegeln, was ich als sehr typisch brasilianisch empfinde: Man ist immer bemüht eine praktische Lösung für Probleme zu finden, Brasilianer sind einfach Meister im Improvisieren. Natürlich ist es immer besser, wenn man irgendjemanden irgendwie kennt und man schon Kontakt aufgebaut hat, aber selbst im Bus, wenn man nicht das passende Geld hat, wird immer eine Lösung gefunden. Für mich sind es einfach diese hilfsbereiten zwischenmenschlichen Kleinigkeiten im Alltag, die das brasilianische Leben bestimmen und so schön machen. Mal unterhält man sich mit dem Wachmann am Tor, mal mit der Frau an der Kasse der Bäckerei, die einem nach drei Monaten, nachdem man wieder in die Bäckerei kommt, sagt: “Freut mich, dich hier zu treffen”. Egal, wo ich auf meiner Reise durch Brasilien langgekommen bin und egal wo die anderen Freiwilligen hingefahren sind, jeder hat ähnliche Erfahrungen auf seiner Reise gemacht und jeder macht sie alltäglich.

Das ist Brasilien, Improvisation!

Filed under: Allgemein

Chegei em São Paulo

Nach der Reise bin ich nun schon fast eine Woche wieder in São Paulo. Hannah ist gut nach Hause geflogen, ich habe wahnsinnig viel telefoniert und habe auch schon wieder angefangen zu arbeiten. Die ersten Tage vielen mit nicht ganz leicht, denn ich war noch einen etwas anderen Tagesrhythmus gewöhnt und so eine Reise geht nicht ganz spurlos an einem vorrüber. Die vielen Ortswechsel und die neuen Impressionen sind während der Reise zum Alltag geworden und so unterscheidet sich nun das Leben sehr von dem des letzten Monats. Doch es macht auch wieder viel Spaß zurück zu sein. Die Gegend ist einem bekannt, das eigene Bett dem der vielen Hostels vorzuziehen und auch “a vida paulistana” hat seine Vorzüge.

In der Paidéia hat sich über die Ferien viel getan, sodass nun teilweise neue Leute dort arbeiten, aber auch sehr viele neue Projekte anstehen. Ich finde, dass momentan ein ganz anderer Elan in der Paideia herrscht. Alles sind hoch motiviert, energisch und arbeiten viel. Gerade sind wir dabei die Räume zu reinigen, Kostüme und Requsiten zu Organisieren und alles für kommenden Samstag vorzuberieten, an dem die Paideia offiziell nach der Sommerpause geöffnet wird. Wie ich schon in meinem Zwischenbericht vermutet habe, beginnt (für mich) nun eine neue Phase, der ich gerade sehr positiv entgegen schaue…

Filed under: Allgemein

Frage

Wer liest eigentlich diesen Blog alles?

Filed under: Allgemein

Bilder

Hier eine kleine Auswahl der Bilder, die wir bis Salvador gemacht haben:

1-4: Am Strand nördlich von Salvador während der Abendstunden.

5-8: In der Chapada Diamantina, dem Nationalpark. Die wunderbaren Berge, Hannahs Schuhe nach ein paar Kilometern und ein Wasserfall, in dem wir gebadet haben.

9-11: Salvador, mit dem letzten Bild in der Straße, wo mir die Kamera geklaut wurde. Der Typ sagt gerade “Be careful” zu mir…

Filed under: Allgemein

Rio

So, waren jetzt ein paar Tage in Rio. Es hat fast nur geregnet und es war kalt; als wir hoch zum Christus sind, konnte man sogar manchmal sein Gesicht sehen, wenn die Wolken es zuliessen. Wir haben die erste Nacht in einem Hostel verbracht und sind dann zu einem Freund von mir, Brenno, umgezogen, der etwas weiter vom Centro enfernt wohnte, doch dafür mit direkter Strandlage. Ich fühlte mich wieder etwas krank und Hannah hatte sich am ersten Tag am Strand einen Kompletten Sonnenbrand auf ihrem Rücken geholt, sodass wir die erste Zeit mehr auf dem Sofa schlafend verbrachten. Hannah konnte sich dann kaum noch bewegen, geschweige denn sitzen, denn der Sonnenbrand bildete schon Blasen…
Ja, so ziemlich erschöpft von Allem, vom ständig aus dem Rucksack Leben, vom immer unterwges Sein und in einem neuem Bett zu schlafen waren wir ziemlich müde und bracuhten so eine paar Tage auf dem Sofa. Wir sind insegsamt 5 Tage in Rio geblieben und haben davon 2 Tage wirklich in der Stadt verbracht uns etwas anzusschauen. Rio ist ein ziemlicher Hammer und ich weiss schon jetzt, dass ich dort nochmal für ein Wochenende hinfahren muss, denn ich will zumindets nochmal hoch auf den Pão de Açucar, den wie uns auf Grund des Wetters nicht bestiegen haben…
Gerade sitzen wir bei Regen in Paraty und ich habe schon über die Anschaffung eines Regenschirms nachgedacht. Wir schlafen viel, haben uns die Stadt ein bisschen angeschaut und freuen uns auf São Paulo, Lima und unsere eigenen Betten…

Hannah und Moritz

Filed under: Allgemein

Ouro Preto

Sind jetzt gerade in Ouro Preto, einer kleinen barrocken Stadt mit unglaublich vielen Kirchen. Ouro Preto liegt in dem Bundesstaat Minas Gerais, sodass wir den Sonnen- und Badestaat Bahia mit einer anstrengenden Busfahrt verlassen mussten; der Bus war auf Minusgrade teperiert und der Busfahrer fing um 4 Uhr morgens an zu schräger brasilianeischer Radiomusik zu singen. Kein wunder, dass er Busfahrer geworden ist. Zudem nahm er dir Kurven so, dass der Bus eigentlich den Abhang hätte runter rollen müssen.

Dort angekommen mussen wir erstmal die grossen Unterschiede der beiden Bundesstaate feststellen, hatten wir uns doch bis dahin fast ausschliesslich in Bahia aufgehalten. Die Landschaft ist sehr bergig (zum unserem Nachteil während der Busfahrt) und es regnet mindestens 5 Mal am Tag aus allen Kübeln, da die Wolkendecke sich so gut wie an jedem Berg aufhängt. Ouro Preto haben wir daher erst kurz bei Sonne gesehen und liefen die meiste Zeit durch eine Art Grundnebel. Das Wetter ist hier sehr viel kühler als am Strand, zum Vorteil von Hannahs Ganzkörpersonnenbrand, sodass wir uns nach den Tagen in der brasilianischen Karibik erstmal wieder an “deutsches” Wetter gewöhnen müssen. Bevor wir aber wieder São Paulo ankommen, fahren wir noch für die finale Bräune zwei Tage zwischen Rio und São Paulo an den Strand…

Minas Gerais ist der zweitreichste Bundesstaat Brasilines, da es hier grosse Gold und Edelsteinvorkommen gab, was die vielen von innen vergoldeten Kirchen in Ouro Preto und auch dessen Namen erklärt. Mein Grundeindruck dieser Gegend ist der eines Zwergenstaates. Man fängt an, den bundesstaat mit dem Zwerg aus Herr der Ringe zu assoziieren, der sich in den Touristenshops mit Edelsteinen zuhauf eindecken würde und ich bin mir sicher, dass nicht zu letzt Herr Verbeck hier voll auf seine Kosten kommen würde, wenn er den (touristischen) Kunstmarkt mit Skulpturen, Figuren und anderen handwerklich gerfertigten Gegedständen sehen würde, auf dem es auch kleine steinere Elefant, Frösche und Papageie gibt, die tadellos mit einem Zimmerspringbrunnen harmoieren würden…

Heute haben wir neben vielen Museen und Kirchen eine stillgelegte Mine besucht. Die Sicherheitshinweise beschränkten sich brasilianisch auf  “Nur die beleuchteten Wege” und hätten die Minenbesichtigung problemlos auf Tage verlänger können. Die Gänge waren sehr eng, ich konnte kaum im Stehen gehen und Hannah verliess auf Grund dessen die Mine etwas früher, während ich noch bis in den letzten beleuchteten Schacht gekrakselt bin.

Gerade verweilen wir noch in unserem Hostel lesend und teetrinkend und werden heute Abend nach Rio de Janeiro mit einem Nachtbus weiter fahren. Das Hostel hier ist einfach wunderschön, verfügt über einen gigantischen Ausblick über die Stadt und es gibt total viele nette Leute aus der ganzen Welt, mit denen man sich stundenlang unterhalten kann…

Hannah und Moritz

Filed under: Allgemein

Sicher im Hafen gelandet

Sind gestern weitergereist nach Porto Seguro gefahren, nach ein paar wunderschönen Tagen WG Lebens in Sargi mit Phillip und Lennart, der sein Ferien bei ihm verbracht hat: Traumhafte Strände und ein entspannter Lebenwandel mit den beiden war ausschlaggebend für diese tolle Zeit… Danke Philipp!

Nun sind wir bei der Schwester meiner derzeitige “Frau” in São Paulo in der kleinen touristischen Stadt Arraial d’Ajuda nahe Porto Seguro untergekommen. Wir wurden äusserst nett empfangen und können noch die nächsten Tage bei ihr wohnen. Sie hat uns ein wenig die kleine Stadt und ein paar schöne Strände gezeigt und wir werden die Tage noch zu der ersten Kirche Brasilien mit dem Stein, der das Wahrzeichen der ersten Ankunft der Portugiesen in Brailien ist, fahren. Heute den Tag haben wir uns am Strand braten lassen und genüsslich eine Kokosnüsse geschlirft, angeblich der Leber entgegendkommend, Opa ;) Gleich gibt es Nudeln und anschliessend eine Exkursion in das Nachtleben dieses kleinen Dorfes…

arraial-dajuda-025

Filed under: Allgemein

Neues von unserer Reise

Unsere nächste Etappe nach dem überfüllten Sylvester in Slavador war ein kleiner Abstecher an den Strand in einer Stadt 40 Kilometer von Salvador. Ein sehr lustiges Erlebnis am Starnd war, wie sehr wir auffielen. Ungebräunt und mit einer europäischen weissen Haut fühlten wir  unter den ganzen Schwarzen nur noch mehr als Touristen und Ausländer und zogen einige Blicke auf uns.

Nach diesen zwei Tagen beschlossen wir 300 Kilometer zurück ins Lades Innere zu faahren, in die Chapada Diamantina, einem wunderscönen Nationalpark, den wir teilweise schon während unserer Busfahrt nach Salvador gesehen hatten. Wir fuhren in die kleine Bergstadt Lençios, von wo aus wir eine kleine Treckingtour zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten des Parks machen wollten. Dort angekommen, mussten wir feststellen, dass das Gebiet der Chapada ungefähr der Grösse von Holland entsrpicht und wir so nicht “alles” sehen können. Wir haben dann die Bergführerin Monique für zwei Tage all inclusive gebucht  und sind mit ihr zusammen zwei Tage bergauf bergab  durch die Chapada gewandert. Die Nacht haben wir bei einer Familie in einem Tal verbracht, die eine kleine Berghütte betreiben, in der es genau so roch, wie in einer Berghütte in den Alpen. Wir sind zu einem grossen und zwei kleinen Wasserfällen gewander, in denen man baden konnte und haben einige schöne Berge bestiegen. Als wir nach den zwei Tagen morgend wieder in Salvador ankamen, fiel uns erst auf, wie entspannend und wunderschön die zwei Wandertage gewesen sind, denn als es wieder darum ging, den richtigen Bus in die Innenstadt und ein Hostel zu finden merkte man, wie unbemerkt man dem Stadtstress enflohen war und seinen Gedanken stundenlang auf Taldurchquerungen nachhing.

Die wohl zwei wichtigsten Ereignisse in Salvador waren wohl, dass wir zufällig zwei andere Freiwillige getroffen haben, die auf Reisen waren und, dass mir Hannahs Digitalkamera geklaut wurde, als ich mich in nur eine Seitenstarsse vom aboluten Zentrum begab. Plötzlich stand ein Typ vor mir, nahm meine Hand, hob einen Stein auf und sagte irgenwas von Kamera und versuchte mich in eine Ecke zu zerren. Die Kamera musste ich ihm dann aus “Überzeugung” geben und konnte gerade noch regeln, dass er mir die SD Speicherkarte mit den ganzen Fotos gegeben hat. War eine etwas unangenehme Situation, in die ich da geraten war. Am Abend erzälhte ich das Geschehene der Vermieterin der Pousada, die mir daraufhin erklärte, dass diese Starsse, dierekt von einem riegen Platz mit Touristen und Polizei abgehend, der Platz der Drogen und Crackszene sei… Schade!

Nun sind wir mit einem kleinen Zwischenstopp weiter zu Freunden Nahe Illhéus gefahren und verbirngen hier ein paar gemütliche Tage an wunderschönen Stränden. Gleich werden wir noch kochen und dann den Abend nach einer anstrengenden letzten Nacht ausklingen lassen.

In der nächsten Stadt werde ich, wenn das Internet schnell genug ist, noch die zwangsläufig letzten Fotos von der Chapad und Salvador hochladen.

Bis dahin, alles liebe

Moritz und Hannah

Filed under: Allgemein